Gottesdienst

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So, 25. Juni

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Jugenderlebniscamp in Narbonne

Es begann an einem fast normalen Sonntagmorgen. Am 03. August des Jahres 2008 versammelten sich 2 scheinbar harmlose Jugendgruppen früh morgens mit ihren Betreuern in Mannheim und Meckesheim. Nach einer vergleichsmäßig kurzen Fahrt nach Speyer und der Zusammenführung zu einer großen Gruppe machten sich 23 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren und sechs Erwachsene auf einen mühsamen Weg über Lyon bis nach Narbonne-Plage, wo sie tags darauf am späten Nachmittag ankamen.

 

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Das Meer weckte von Anfang an die Begeisterung aller. Sei es nach einer langen Fahrt, vor dem Essen, danach, morgens, mittags, abends, immer waren Bewohner der Plätze des Campingplatzes „Côte des Roses“ im erfrischenden Nass zu finden.

 

Das Surfen in der Lagune mit den auch immer auf den eigenen Spaß bedachten Surflehrern war eine der Hauptattraktionen der Freizeit. Man traf sich unter dem Pavillon zum gemeinsamen Essen, singen, beten, nachdenken oder auch einfach um Spiele zu spielen und Spaß zu haben. Man konnte denken, dass hier einfach nur eine Jugendgruppe zwei Wochen Urlaub macht – auf den ersten Blick. Doch es kam zu grausamen Vorfällen. Es passierten Dinge die sich niemand in seinen kühnsten Träumen je erdenken konnte. Bis auf einen: Den Killer! Es begann eines Morgens, als ominöse Zettel ausgeteilt und am Wohnmobil eine Todesliste aufgehängt wurde. Diese sollte immer voller werden. Um den Serienkiller „M“ von Narbonne-Plage zu fassen wurde eine Gerichtsverhandlung nach der anderen abgehalten.

 

Obwohl das Verdächtigen, Argumentieren, Kombinieren und Beschuldigen mit „Silent Soccer“ oder dem ebenfalls sehr beliebten Spiel „Surfer“ geübt wurde, traf das Gericht auch falsche Entscheidungen. Mehrere unschuldige Teilnehmer wurden zu lebenslanger Haft verurteilt. Doch auch solche Hürden nahmen die immer mehr zu einer Gemeinschaft zusammengewachsenen Teilnehmer mit Bravour und auch der letzte Mörder wurde verurteilt.Jugendcamp2008_1
Jugendcamp2008_3Nach zwei wunderbaren Wochen in Frankreich, in denen man das tolle Wetter, den Strand, das Surfen, Katamaran fahren, die Festung von Carcasonne und vieles mehr genossen hatte, waren nun alle 29 nach langer Fahrt wieder daheim im (kalten) Deutschland.

 

Svea Polzer

 

Mehr Bilder gibt es in der Bildergalerie.



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